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Die Ausschreibung für den Flâneur d’Or 2023 wird Ende 2022 veröffentlicht und läuft bis März 2023.
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Das Fasnachtskomitee Liestal nimmt mit dem Sujet und der Plakette für die Fasnacht 2022 den Gewinn des Flâneur d’Or für die Rathausstrasse in Liestal auf. Damit wird die Fasnacht in Liestal auch ein wenig zur Feier des Flaneur d’Or.
Der offizielle Vers zum Sujet 2022 lautet:
Dr 1. Priis für eus alli
5 Johr isch es scho her, do duet me s’Lieschtler Stedtli saniere,
sitt denn chame entspannter d’Rothusstrooss uff und ab flaniere.
Es entschleunigends Zentrum hett me gstaltet,
e neue Asphalt gmacht und die schöne, alte Fassade bhaltet.
Dr Trottoirrand, dä hett me nümme welle,
jetzt cha me sich schins freier bewege, eso ohni die Schwelle.
Das neue, schöne Stadtbild sell d’Lüt alocke,
zum go poschte, gsellig si und au mol anehocke.
D‘ Rothusstrooss die funktioniert eso, das isch nit banal,
sondern für d’Chreemer im Stedtli wichtig und zentral.
Au d’Jury vom Flâneur d’Or findets mehr als glunge
wäge däm het jetzt Lieschtel bi däm Wettbewerb dr 1. Priis gunne.
Mir alli sind stolz uf euses Stedli im neue Gwand,
Lieschtel, dr Hauptpristäger – dasch doch super und allerhand.
Mir finde, es hett jede Einzelne vo eus au dr 1. Priis verdient und zwar mit Glanz,
für d’Geduld wo mir gha hei, s’Verständnis und natürlich d’Toleranz.
Zwei mol uff d’Fasnacht verzichte wäig dr Pandemie,
keini Umzüg, keini Konfetti und nit ennol chönne e chli gsellig si.
Zum Wohl vo allne zruggstoh, statt istoh das brucht Konsequenz,
dorum stellt d’Plaggette das Johr e Medaille dar – für jede eini:
«Danke für euchi Geduld und Toleranz!»
Quelle: Fasnachtskomitee Liestal

Der Hochparterre-Verlag hat als Medienpartner den Jurierungsprozess zum Flâneur d’Or 2020 von Anfang an begleitet und nun als krönenden Abschluss ein Themenheft herausgegeben. Darin werden alle prämierten Projekte vorgestellt. Sie erfahren, wieso es die Stadt Liestal mit der Umgestaltung der Rathausstrasse zuoberst auf das Siegertreppchen geschafft hat. Von gelungenem Pragmatismus und von optischer Reduktion ist die Rede. Und von einer Lösung, bei nicht nur die Hardware – die Strasse – neu gestaltet wurde, sondern mit den Nutzungsbedingungen auch die Software aktualisiert wurde.
Aus 43 Projekteingaben zum «Flaneur d’Or 2020 – Fussverkehrspreis Infrastruktur» hat die Jury den Hauptpreisträger erkoren, sieben Auszeichnungen und zwei Erwähnungen vergeben.
Die Resultate des zum zehnten Mal ausgetragenen Wettbewerbes werden an der Preisverleihung vom 26. März 2021 bekannt gegeben, die wegen der Corona-Situation Online durchgeführt wird. Wer sich für innovative Projekte zugunsten der Zufussgehenden interessiert und wer aus berufenen Munde erfahren möchte, wieso gerade die prämierten Projekte so gut abgeschnitten haben, sollte die Gelegenheit nicht verpassen und teilnehmen. Neben allen Repräsentant/innen der 43 Wettbewerbsbeiträge sind auch Fachleute, Politiker/innen und Interessierte herzlich an diese öffentliche Gratisveranstaltung eingeladen. Das Programm mit weiteren Informationen und das Anmeldeformular zur Preisverleihung finden Sie hier.
Trotz Corona-Krise findet der «Flâneur d’Or 2020 – Fussverkehrspreis Infrastruktur» statt. Es sind aber Programmanpassungen notwendig.
Die aussergewöhnlichen Umstände der Corona-Krise wirken sich auch auf den «Flâneur d’Or» aus. Zurzeit sind viele Städte und Gemeinden nicht in der Lage rechtzeitig Wettbewerbsbeiträge einzureichen. Ebenfalls ist es momentan nicht möglich, eine ordentliche Jurierung durchzuführen. Deshalb wird das Programm des «Flâneur d’Or 2020» angepasst.
Ab sofort gelten die folgenden Bedingungen:
| Neue Eingabefrist für Projekteingaben |
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| Vorprüfung Wettbewerbsbeiträge |
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| Jurierung |
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| Benachrichtigung Wettbewerbsteilnehmende |
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| Preisverleihung |
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Sollten weitere Programmänderungen notwendig sein, wird rechtzeitig darüber informiert.
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:
Pascal Regli, Projektleiter, Fussverkehr Schweiz
Tel. 043 488 40 37, flaneurdor[at]fussverkehr[.]ch
«Damit die Mobilität auf eigenen Füssen zu einer einladenden Option wird, braucht es nicht nur sichere und direkte Wege, sondern auch hochwertige öffentliche Räume, wo die Menschen sich wohlfühlen.»