Flâneur d’Or 2026
Basel (BS): Uferpromenade Elsässerrheinweg
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Die Rheinuferpromenade in Basel verwandelt ein ehemaliges Hafenareal in einen zusammenhängenden Stadtraum am Wasser. Entlang des Rheins entsteht eine Abfolge von Wegen und Aufenthaltsorten, die Bewegung und Verweilen verbindet. Ein Fokus liegt auf Fuss- und Veloverkehr mit durchgängigen Verbindungen bis nach Frankreich. Neue Ein- und Ausstiege für Rheinschwimmer mit Duschen sowie ein zentraler Treffpunkt beim Restaurant mit Aussenplätzen stärken die Nutzung. Über 90 zusätzliche Bäume prägen den Raum und fördern ein klimaangepasstes Umfeld.
Kurzbeschrieb
Die Rheinuferpromenade transformiert ein ehemals abgeschottetes Hafenareal in einen öffentlich zugänglichen Stadtraum. Auf rund 600 Metern entsteht eine differenzierte Weglandschaft entlang des Rheins, die Bewegung, Aufenthalt und Natur verbindet und als wichtige Fuss- und Veloverbindung zwischen der Schweiz und Frankreich wirkt.
Problemstellung
Der Uferbereich war durch industrielle Nutzung geprägt und für die Öffentlichkeit kaum zugänglich. Massive topografische Unterschiede zwischen Stadtniveau und Wasser sowie infrastrukturelle Barrieren erschwerten eine durchgängige Nutzung. Gleichzeitig fehlten sichere Zugänge für Rheinschwimmer und klare Aufenthaltsorte.
Herausforderung
Die Herausforderung lag in der Überwindung der Höhenunterschiede bei gleichzeitiger Schaffung einer intuitiven Wegführung für Fuss- und Veloverkehr. Hochwasserschutz, Wehrschutz sowie der Schutz bestehender Werkleitungen mussten neu beurteilt und integriert werden, ohne die räumliche Klarheit zu beeinträchtigen.
Zielsetzung
Angestrebt wurde ein Stadtraum, der Bewegung und Aufenthalt verbindet und den Rhein als Erlebnisraum stärkt. Die Promenade soll sichere und attraktive Verbindungen schaffen, den Zugang zum Wasser verbessern und soziale Treffpunkte etablieren.
Massnahmen
Die Promenade ist als Abfolge zweier Wegeebenen organisiert: ein wassernaher Bermenweg und ein höher gelegener, hochwassersicherer Promenadenweg. Geschwungene Mauern integrieren Treppen und Rampen und machen die Topografie erlebbar. Gezielte Ein- und Ausstiege für Rheinschwimmer mit Duschen erleichtern den Zugang zum Wasser. Ein zentral gelegenes Restaurant mit Aussenplätzen fungiert als Treffpunkt und belebt den Raum. Aufenthaltsnischen mit Sitzgelegenheiten sowie eine Nachbegrünung mit über 90 zusätzlichen Bäumen strukturieren die Promenade. Durchlässige Beläge fördern die Versickerung und unterstützen die Entwicklung naturnaher Vegetation, wodurch sich die Anlage langfristig weiterentwickelt.
Acteurs impliquésBauherr:
- Kanton Basel-Stadt
- Novartis Pharma AG
Uniola AG
Wettbewerb 2007, 1.Preis
Projektierung 2008-2014
Realisierung 2014-2016
Nachbegrünung 2024-2025
Fläche 15’000 m²
Auszeichnungen: Iconic Awards 2016
Länge Promenade 600m
Mauerlänge insgesamt 2km
Ansichtsfläche Mauer 10’000 m²
Kostenrahmen 27 Mio.CHF
Le chemin avait été déposé au Flâneur d'Or 2017, mais non primé. https://flaneurdor.ch/projekt/?pid=147
Il s'agit ici d'une végétalisation postérieure.