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Flâneur d'Or
Mit dem «Flâneur d'Or - Fussverkehrspreis Infrastruktur» prämiert Fussverkehr Schweiz Infrastrukturen, Wege und Plätze im öffentlichen Raum, die zum Flanieren einladen, sowie direkte, attraktive und sichere Fusswegverbindungen. Der Wettbewerb wird unterstützt vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) und weiteren Partnern. Im Jahre 2017 wird der Wettbewerb zum neunten Mal stattfinden.
Patronat
Ob uns ein Fussweg lang oder kurz vorkommt, hängt nicht nur von der Distanz ab. Ebenso wichtig ist, ob wir uns sicher fühlen und was wir sehen und erleben, wenn wir ihn benützen. Das Auge, ist man versucht zu sagen, geht mit. Der Fussverkehr gewinnt als integraler Bestandteil einer zeitgemässen, verantwortungsvollen und mit den siedlungs- und städtebaulichen Zielen abgestimmten Verkehrsplanung an Bedeutung. Das zeigt sich beispielhaft bei den Agglomerationsprogrammen, die dem Fuss- und Veloverkehr eine strategische Rolle beimessen. Trotzdem sind die Fussgängerinnen und Fussgänger, vor allem Kinder und ältere Personen, immer noch überdurchschnittlich von Verkehrsunfällen betroffen. Damit das Zufussgehen sicherer wird, muss der Strassenraumgestaltung besondere Aufmerksamkeit gelten. Ein kleinräumig gegliederter, überschaubarer und unverwechselbarer Strassenzug, der dem Fussverkehr genügend Platz beimisst, ist auch ein Beitrag zu mehr Sicherheit. Fussverkehrsinfrastrukturen, die hohen Qualitätsanforderungen genügen, sind sicher, direkt, hindernisfrei und attraktiv. Diese Ziele zu erreichen, ist nie einfach und meist mit Kompromissen verbunden. Der «Flâneur d’Or – Fussverkehrspreis Infrastruktur» hebt Projekte auf den Schild, die durch ihr Konzept und ihre Umsetzung wegweisend sind.

Rudolf Dieterle, Bundesamt für Strassen ASTRA, Direktor
Organisation und Trägerschaft
Sponsoring
 
Medienpartner
 
© Fussverkehr Schweiz 2014
Hauptpreis 2014
Zürich: Die flankierenden Massnahmen zur Westumfahrung Zürich unterstützen die Entlastung des Stadtgebietes vom überregionalen Durchgangsverkehr, die mit der Eröffnung der Westumfahrung erreicht wurde und sind ein Lehrstück in umfassender Stadtreparatur.
Zürich: Die flankierenden Massnahmen zur Westumfahrung Zürich unterstützen die Entlastung des Stadtgebietes vom überregionalen Durchgangsverkehr, die mit der Eröffnung der Westumfahrung erreicht wurde und sind ein Lehrstück in umfassender Stadtreparatur.

Wirkungsanalyse der Flankierenden Massnahmen zur Westumfahrung Zürich
Das Tiefbauamt der Stadt Zürich hat die Auswirkungen der Flankierenden Massnahmen auf die das Quartierleben mit einer Vorher-Nachher-Studie untersucht. Nun liegen die Resultate der Wirkungsanalyse vor. Sie zeigen, dass die Aufenthaltsnutzungen des öffentlichen Raums in den betreffenden Quartieren stark zugenommen haben. Auch die Frequenzen von Fussverkehr und Veloverkehr haben sich seit Inbetriebnahme der Westumfahrung positiv entwickelt.