Flâneur d’Or 2026: Erster Platz für die Arthur-Villard-Promenade in Biel

Medienmitteilung vom 18.09.2026

Flâneur d’Or 2026:

Erster Platz für die Arthur-Villard-Promenade in Biel

Die Stadt Biel gewinnt den Hauptpreis des Wettbewerbs «Flâneur d’Or 2026» für die Gestaltung der Arthur-Villard-Promenade im Quartier Mett. Der von Fussverkehr Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen und weiteren Partnern verliehene Preis würdigt alle drei Jahre vorbildliche Fussverkehr-Infrastrukturprojekte in der Schweiz. Von 82 eingereichten Projekten erhalten neben dem Siegerprojekt sieben Projekte eine Auszeichnung und vier eine lobende Erwähnung. Die Resultate des Wettbewerbs werden an der Preisverleihung vom 18. September 2026 in Biel bekanntgegeben. Im Rahmen dieses Anlasses kann auch das Siegerprojekt besichtigt werden.

Arthur-Villars-Promenade, Biel © François Vermot

Der «Flâneur d’Or – Fussverkehrspreis Infrastruktur» zeichnet Projekte aus, die den Fussverkehr in Schweizer Städten und Gemeinden verbessern. Die Stadt Biel gewinnt den Hauptpreis im Wert von 10 000 Franken, der von BURRI public elements AG gestiftet wird. Die Bandbreite der ausgezeichneten Projekte ist gross: Sie umfasst Passerellen, neugestaltete Plätze, Fusswege, Verbindungswege, Signaletik sowie Kommunikationskonzepte und Aktionen. Die Stadt Biel gewinnt den Hauptreis zum zweiten Mal: Im Jahr 2017 wurde sie bereits für die Neugestaltung der Schüssinsel ausgezeichnet.

Eine Promenade, wo vorher bloss Hinterhöfe waren

Die Arthur-Villard-Promenade befindet sich im Osten von Biel im Quartier Mett, dem bevölkerungsreichsten Quartier der Stadt. Die 200 Meter lange Promenade schafft eine sichere Fuss- und Veloverbindung, die von der viel befahrenen Poststrasse getrennt ist. Besonders nützlich ist diese Verbindung für die Kinder, die die nahe gelegene Schule besuchen. Die Promenade dient jedoch nicht nur als Fuss- und Veloweg, sondern auch als Stadtpark mit vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten: Entlang der Promenade finden sich Bänke, ein Brunnen, ein Bücherschrank, ein Gemeinschaftsgarten, ein Pavillon, ein Spielplatz und eine Urban-Fitness-Anlage – es ist für alle etwas dabei. Zuvor war das Areal schlecht zugänglich und nicht beleuchtet. Es wurde vor allem als Parkplatz genutzt. Die Gestaltung beruht auf einem Architekturwettbewerb im Jahr 2016, den das Büro Westpol Landschaftsarchitektur aus Basel für sich entschied. Im Mai 2025 wurde die Promenade eingeweiht.

Mit ihrer einfachen, hellen und grünen Gestaltung hat die Promenade die Jury des «Flâneur d’Or 2026» überzeugt, die ihr den Hauptpreis verliehen hat. Der lineare Park zeigt vorbildlich, wie man Fusswege und öffentliche Räume zu sicheren und angenehmen Aufenthaltsbereichen umgestalten kann, die nah an den Lebensräumen eines Quartiers sind. Für Glenda Gonzalez Bassi, die Stadtpräsidentin von Biel, «zeigt die Arthur-Villard-Promenade, wie man einen begrenzten Raum zum Wohl eines ganzen Quartiers aufwerten kann. Hier entstand ein sicherer Schulweg und ein generationenübergreifender Begegnungsort.» Lena Frank, Gemeinderätin und Bau-, Energie- und Umweltdirektorin, ergänzt: «Wir haben die Begegnungszone von der Promenade auf das angrenzende Quartier und die Schule ausgeweitet, damit das ganze Quartier von verkehrsberuhigten und sichereren Strassen profitiert.» Das Projekt wurde unter Einbezug des Quartiers entwickelt und vereint Wegführung mit Möglichkeiten zum Verweilen, Spielen und Austauschen.

Ausgabe 2026: Verstärkter Fokus auf die Natur

Die Ausgabe 2026 des «Flâneur d’Or» verzeichnete mit 82 Projekten eine Rekordbeteiligung (bei der letzten Ausgabe 2023 waren es 59). Die Vielzahl und die Qualität der Projekte zeigen, dass Mittel in den Fussverkehr investiert werden. «Die Vielfalt der heute ausgezeichneten Projekte zeigt: Gute Lösungen haben sowohl in Stadtzentren als auch in Wohnquartieren oder Dörfern ihren Platz. Diese Projekte tragen konkret zu einer sicheren Mobilität und zu einem guten Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrsarten bei. Sie können als Vorbild für weitere Projekte in der ganzen Schweiz dienen», betonte Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamts für Strassen ASTRA, zur Eröffnung der Preisverleihung.

Als Preis, der Innovation würdigt, entwickelt sich der «Flâneur d’Or» gemeinsam mit den Herausforderungen im urbanen Raum weiter. Heute wird bei Projekten darauf geachtet, wie sie mit umweltbezogenen Fragen umgehen. «Die Trias ‹Wasser, Boden, Vegetation›, die bei der Ausgabe 2023 wenig Beachtung fand, wurde bei dieser zwölften Preisverleihung in den Fokus gerückt», freut sich die Präsidentin von Fussverkehr Schweiz, Nationalrätin Marionna Schlatter.

Die Aufwertung urbaner Räume kann auch eine wichtige Rolle spielen zur Verbesserung der physischen und psychischen Gesundheit und des Zusammenlebens. Dieses Kriterium, das in dieser Ausgabe ebenfalls zum ersten Mal angewendet wurde, wird in den kommenden Jahren im Zentrum der Arbeit von Fussverkehr Schweiz stehen. Damit soll dazu beigetragen werden, dass Planerinnen und Planer das Thema konsequent in ihre Überlegungen einbeziehen.

Wettbewerbsresultate

Hauptpreis

  • Biel (BE): Arthur-Villard-Promenade

Auszeichnungen

  • Fiesch (VS): Weg Wüehr
  • Genf (GE): Rue Chaponnière
  • Milvignes (NE): Bôle: jardiner la rue pour lapaiser
  • Münchenstein (BL): Fussverkehrsführung mit Entsiegelung
  • Renens (VD): Parc des Côtes – reconversion d’une rue en parc
  • St. Gallen (SG): Wiboradaweg
  • Vevey (VD): piétonnisation et réaménagement test de la place Robin

Erwähnungen

  • Freiburg (FR): Interface Richemond
  • Lachen (SZ): Kernerneuerung
  • Minusio (TI): Nuova fermata FFS e riqualifica Via Verbano
  • Yverdon-les-Bains (VD): Passerelle des Cigarières

Jurybericht, Dokumentation und Videos der Projekte

 

Für weitere Auskünfte:

Marionna Schlatter
Präsidentin von Fussverkehr Schweiz und Nationalrätin
077 475 25 02

Glenda Gonzalez Bassi
Stadtpräsidentin von Biel
032 326 11 01

Lena Frank
Direktorin Bau, Energie und Umwelt von Biel
032 326 16 11

Bundesamt für Strassen ASTRA
Medienstelle des ASTRA
media[at]astra[.]admin[.]ch
058 464 14 91

Die Arthur-Villard-Promenade in Kürze

Bauherrin: Stadt Biel: Präsidialdirektion, Abteilung Stadtplanung; Direktion Bau, Energie und Umwelt, Abteilung Infrastruktur
Planung: Westpol Landschaftsarchitektur, Basel
Ausführung: Schmid & Pletscher, Nidau
Partizipationsprojekt: sanu future learning, Biel; Stadt Biel: QuartierInfo Mett

Kosten: 3,2 Millionen Franken
Die Netto-Investitionen der Stadt Biel beliefen sich auf ungefähr 1,5 Millionen Franken. Der Restbetrag konnte dank Subventionen aus dem Agglomerationsprogramm und einer Spezialfinanzierung über die Mehrwertsteuer gedeckt werden.

2016  Architekturwettbewerb «Mett-Zentrum»
2018–2023 Projektierung und Baugesuch
2023–2024 Planung und Partizipationsprojekt
2024–2025  Bauarbeiten
Mai 2025  Einweihung

www.biel-bienne.ch/arthur-villard

Preisverleihung

82 Projekte haben am 12. Wettbewerb «Flâneur d’Or 2026 – Fussverkehrspreis Infrastruktur» teilgenommen. Die Jury hat die Dossiers geprüft und 12 Projekte ausgewählt. Neben dem Ersten Preis hat sie 7 Auszeichnungen und 4 Anerkennungen vergeben. Die Preisverleihung findet am Freitag, 18. September, beim Calvinhaus in Biel statt (15Uhr-18Uhr).

Programm

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Anmeldung

Kostenlos, Anmeldung bis am 11. September erwünscht.

Die Jurymitglieder des Flâneur d’Or 2026

Die Jurymitglieder des Flâneur d’Or 2026

Gemeinden, Institutionen und Planungsbüros werden herzlich dazu eingeladen, bis Ende März 2026 ihre Projekte für den nächsten Wettbewerb einzureichen. Der «Flâneur d’Or»-Fussverkehrspreis Infrastruktur»» prämiert alle drei Jahre Projekte, welche die Qualität der Infrastruktur des Fussverkehrs verbessern. Der Wettbewerb wird von Fussverkehr Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen ASTRA, Burri public elements AG, der VCS und weiteren Partnern durchgeführt.

Zu Fuss gehen fördert das Wohlbefinden und die Gesundheit, stärkt die Gesellschaft und schont die Umwelt. Daher ist es wichtig, dass die Sicherheit und Attraktivität des Fussverkehrs gesteigert werden. Denn so werden die Menschen auch vermehrt dazu ermutigt, sich für das Gehen zu entscheiden, anstatt eine motorisierte Mobilitätsform zu wählen.
Der «Flâneur d’Or» honoriert die besten Projekte, welche die Infrastruktur des Fussverkehrs im öffentlichen Raum verbessern, und zeichnet die dafür zuständigen Institutionen, Gemeinden oder Fachleute aus. Die Projekte werden nach Abschluss des Wettbewerbs in spezialisierten Kommunikationsmedien ausführlich vorgestellt, diese Dokumentation ist jedes Mal eine geschätzte und anerkannte Inspirationsquelle für die Zukunft.

Die Jury beurteilt die Qualität der Projekte unter anderem hinsichtlich der Kriterien Innovation, Wirkung und Modellcharakter. Der Gewinner oder die Gewinnerin des Wettbewerbs erhält ein Preisgeld von CHF 10’000, das vom Projektpartner «Burri public elements AG» gestiftet wird. Auszeichnungen werden vergeben für Konzepte und Planungen oder für Neugestaltungen von Kantons- oder Gemeindestrassen, Fusswegen und Plätzen, Schnittstellen zum öffentlichen Verkehr oder Aktionen zur Förderung des Fussverkehrs.

Projekte für diesen Wettbewerb können bis zum 31. März 2026 eingereicht werden.

Zur Ausschreibung

Haben Sie in den letzten drei Jahren mit einem innovativen Projekt zur Förderung des Fussverkehrs beigetragen?

Die Ausschreibung für den Flâneur d’Or 2026 wird Ende 2025 veröffentlicht und läuft bis März 2026.

Folgen Sie dem Flâneur d’Or im Newsletter von Fussverkehr Schweiz.

 

Die Verwendung von Stein in verschiedenen Projekten, die am Flâneur d’Or 2023 teilgenommen haben, wird in einem Artikel auf der Stone-Ideas Website hervorgehoben. Ein origineller Blick auf die Materialität der Projekte.

 

Die Fussverkehrsbrücke «Rayon Vert» in Renens im Westen Lausannes gewinnt den Flâneur d’Or 2023. Mit diesem alle drei Jahre von Fussverkehr Schweiz durchgeführten Wettbewerb – unterstützt vom Bundesamt für Strassen und von weiteren Partnern – werden beispielhafte Fussverkehrsinfrastrukturen in der Schweiz ausgezeichnet. Von den 59 eingereichten Projekten erhalten sieben eine «Auszeichnung» und drei eine «Erwähnung».

Der «Flâneur d’Or – Fussverkehrspreis Infrastruktur» honoriert Projekte, welche die Infrastrukturen für den Fussverkehr in Schweizer Städten und Gemeinden verbessern. Renens gewinnt den Hauptpreis und erhält ein Preisgeld von CHF 10’000, das vom Projektpartner Burri public elements AG gestiftet wird. Die Auswahl an honorierten Projekten könnte vielseitiger nicht sein: Überführungen, aber auch Neugestaltungen von Plätzen, Durchgänge, Fusswegverbindungen, Beschilderungen sowie Kommunikationskonzepte und -massnahmen.

«Rayon Vert»: eine Brücke – aber nicht nur
Die neue Passerelle über die Geleise des Bahnhofs Renens ist das Rückgrat einer boomenden Verkehrsdrehscheibe. Die Überführung verlinkt alle Formen des Verkehrs – Busse, Züge, die Metro und ab 2026 auch das Tram – sowie den Norden und den Süden der Stadt. Barbara Schwickert, Co-Geschäftsleiterin des Trägervereins Energiestadt, verrät, besonders überzeugt habe die Jury die Dimension des Projekts, denn einerseits ist das Projekt die Antwort auf die stark anwachsenden Fussverkehrsströme, andererseits berücksichtigt es die Rolle des Bahnhofs als öffentlicher Raum für eine ganze Agglomeration. Die Breite der Fussgängerbrücke zeugt von beeindruckender Grosszügigkeit, das bequeme Mobiliar in den Wartebereichen von Sorgfalt und die Verkehrsdrehscheibe als Ganzes von Kohärenz – alles Kriterien, die dem «Rayon Vert» schliesslich zum klaren Sieg in diesem Wettbewerb, der zum elften Mal ausgetragen wurde, verholfen haben.

Der Stadtpräsident von Renens, Jean-François Clément, meint: «Wenn es um die Mobilität der Zukunft geht, muss bisweilen auch anders und mit den Nachbarn zusammengearbeitet werden. Der ‹Rayon Vert› legt den Fussverkehr mitten ins Herz einer Stadt mit 21’000 Einwohnern, ins Herz einer dynamischen Region mit über 80’000 Menschen und ins Herz des drittgrössten Bahnhofs der Westschweiz. Diese Aufgabe war eine riesige Herausforderung – und ein umfassendes Team aus Gemeinden (Chavannes-près-Renens, Crissier und Ecublens), Architekten, Ingenieuren, der SBB, dem Kanton Waadt, den öffentlichen Verkehrsbetrieben von Lausanne und dem Büro der SDOL (Stratégie et développement de l’Ouest lausannois)hat diese Herausforderung mit Ehrgeiz gemeistert.»

Und so äussert sich die Stadträtin Tinetta Maystre, die das Ressort Stadtentwicklung, Infrastruktuen und Mobilität betreut: «Dass genau dieses Projekt gewonnen hat, freut uns ganz besonders, denn damit wird die Vielseitigkeit geehrt sowie ein gesamtheitlicher Ansatz, bei dem auch die angrenzenden öffentlichen Plätze berücksichtigt werden. Die Passerelle ist zugleich Ingenieurswerk mit hohem architektonischem Anspruch, effiziente Verbindung zwischen der Metrolinie, den Bahnperrons und der künftigen Tramstation sowie symbolische Verbindung der zwei Stadtteile nördlich und südlich der Geleise. Mit der Umsetzung dieses Projekts wurden Akteure aus verschiedenen technischen und politischen Richtungen zusammengebracht und so Antworten auf die Herausforderungen bezüglich Klima und Verkehr gefunden: Es ist die Vision einer Stadt, die sich für den öffentlichen Verkehr sowie den Fuss- und Veloverkehr einsetzt.»

«Flâneur d’Or»: immer beliebter – und die Zukunft
«Die grosse Zahl eingereichter Projekte zeugt von einem wachsenden Bewusstsein der Kommunen und Planungsbüros konkrete Massnahmen zur Förderung des Fussverkehrs umzusetzen», kommentiert Michael Rytz von der Partnerorganisation Verkehrs-Club der Schweiz VCS. Von den 59 eingereichten Projekten kamen 31 aus der Westschweiz, wo sich eine Aufbruchstimmung bemerkbar macht. Als Zeichen für den Wandel, der auch von der COVID19-Pandemie geprägt ist, bedienten sich mehrere Projekte moderner Ansätze, ganz im Dienste der Beteiligten. Sie waren partizipativ ausgelegt und agierten häufig mit temporären Massnahmen. Verschiedene Städte reichten Konzepte zur Förderung des Fussverkehrs und der öffentlichen Räume ein, andere Gemeinden setzten ihren Schwerpunkt auf Strategien. Auch gab es Kommunikationsmassnahmen, die den Boden für eine neue Kultur des Gehens bereiten. Nationalrätin Marionna Schlatter, Präsidentin von Fussverkehr Schweiz, äusserte an der Preisverleihung einen Wunsch: «Ich hoffe, dass diese Art von Dynamik andere Kantone und Gemeinden, ob gross oder klein, sowie die Planungsämter dazu bewegt, sich für eine Umgebung stark zu machen, in der das Gehen sicher und reich an Erfahrungen und Begegnungen ist – sodass wir uns am Ende gut und gerne zu Fuss von einem Ort zum anderen bewegen.»

Planungsteam: farra zouboulakis & associés SA, Ingeni SA, L’Atelier du paysage Sarl et Tekhne SA
Projektwettbwerb: 2007, Inbetriebnahme: 2021.
Bauherrschaft : Renens, Crissier, Chavannesprès-Renens und Ecublens.
Kosten: Total CHF 31 Mio. für die Passerelle sowie die Platzgestaltungen Nord und Süd (darin enthalten Finanzierungsbeitrag durch das Agglomerationsprogramm).

 

Übersicht prämierte Projekte

Hauptpreis
Renens (VD) : Rayon Vert (passerelle et places de gare)

Auszeichnungen
Castel san pietro, Monte (TI) : un villaggio per tutte le età
Genève (GE) : Plage des Eaux-vives et Port Noir
Sierre (VS) : Aménagement temporaire participatif – Sous les platanes, la place
Lausanne (VD) : Aménagement temporaire participatif – Les Echelettes
Attalens (FR) : Zone 30 et réaménagement du centre du village
Zürich (ZH) : Negrellisteg
Bern (BE) : Bern baut : Strassenräume – für die Bedürfnisse der Menschen – Konzept

Erwähnungen
Basel (BS) : Neuorganisation des Wielandplatzes T30
Genève (GE) : Place du Petit-Saconnex – zone de rencontre
Canton du Valais : Publication Connexions – Bancs publics

 

Jurybericht, Dokumentation und Videos der Projekte
flaneurdor.ch

Jurybericht

Hochparterre

 

Kontakt für Rückfragen zum Flâneur d’Or:
Marionna Schlatter, présidente de Mobilité piétonne Suisse
Tel. 077 475 25 02

Kontakt für Rückfragen zum Siegerprojekt «Rayon Vert»
Tinetta Maystre, Conseillère municipale en charge de l’urbanisme, des infrastructures et de la mobilité
Tél. 076 407 3381

 

Fotolegende: le Rayon Vert, © Michel Bonvin

thumbnail of FdO23_Flyer_Preisverleihung_pages Die Preisverleihung des Flâneur d’Or 2023 findet am Freitag, den 6. Oktober, in Renens statt.

Anmeldung bis am 22.9.23

Die Jury ist zurzeit dabei sich zu beraten und die Projekte zu begutachten. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden im Oktober veröffentlicht.

Das Tessiner Dorf Canobbio hat seinen Dorfkern aufgewertet und für Fussgängerinnen und Fussgänger attraktiver gestaltet. Das erfolgreiche Projekt erhielt 2020 eine Auszeichnung vom Fussverkehrspreis «Flâneur d’Or». Durch die Aufwertung können mehr Besucherinnen und Besucher ins Dorf gelockt und die Umsätze der lokalen Läden und Restaurants angekurbelt werden. Artikel in der Schweizer Gemeinde 16.12.2022

 

thumbnail of Flyer_Flaneur2023_DE_221111_02_web Alle drei Jahre werden Projekte, welche die Qualität der Infrastruktur des Fussverkehrs verbessern, mit dem «Flâneur d’Or»-Fussverkehrspreis Infrastruktur» prämiert und ausgezeichnet. 2023 ist es nun wieder so weit. Gemeinden, Institutionen und Planungsbüros werden herzlich dazu eingeladen, bis Ende März 2023 ihre Projekte für den nächsten Wettbewerb einzureichen. Der «Flâneur d’Or» wird von „Fussverkehr Schweiz“ in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen ASTRA und weiteren Partnern durchgeführt.

Zu Fuss gehen fördert das Wohlbefinden und die Gesundheit, stärkt die Gesellschaft und schont die Umwelt. Daher ist es wichtig, dass die Sicherheit und Attraktivität des Fussverkehrs gesteigert werden. Denn so werden die Menschen auch vermehrt dazu ermutigt, sich für das Gehen zu entscheiden, anstatt eine motorisierte Mobilitätsform zu wählen.
Der «Flâneur d’Or» honoriert die besten Projekte, welche die Infrastruktur des Fussverkehrs im öffentlichen Raum verbessern und zeichnet die dafür zuständigen Institutionen, Gemeinden oder Fachleute aus. Die Projekte werden nach Abschluss des Wettbewerbs in spezialisierten Kommunikationsmedien ausführlich vorgestellt, diese Dokumentation ist jedes Mal eine geschätzte und anerkannte Inspirationsquelle für die Zukunft.

Die Jury beurteilt die Qualität der Projekte unter anderem hinsichtlich der Kriterien Innovation, Wirkung und Modellcharakter. Der Gewinner oder die Gewinnerin des Wettbewerbs erhält ein Preisgeld von CHF 10’000, das vom Projektpartner «Burri public elements AG» gestiftet wird. Auszeichnungen werden vergeben für Konzepte und Planungen oder für Neugestaltungen von Kantons- oder Gemeindestrassen, Fusswegen und Plätzen.

Projekte für diesen Wettbewerb können bis zum 31. März 2023 eingereicht werden.